Die Geschichte von [U25]

Als sich die Mitarbeiter*innen des Arbeitskreis Leben (AKL) Freiburg 2001 darüber Gedanken machten, wie man jungen Menschen unter 25 Jahren, die die höchste Suizidversuchsrate aufweisen, erreichen kann, konnte keiner ahnen, dass es einige Jahre später elf [U25] Standorte in Deutschland geben wird. Unter dem Arbeitstitel „U25“ (=unter 25) haben wir eine Idee entwickelt, die bis heute bestand hat: Wir müssen dorthin gehen, wo sich die Jugendlichen aufhalten – ins Internet und in Schulen.

Mit Laienkenntnissen wurde anfangs eine Homepage entwickelt, mit Hilfe von Outlook wurde der Mailverkehr organisiert. 2002 wurden die ersten Peerberater*innen ausgebildet, also junge Menschen unter 25 Jahren, die die gleichaltrigen Hilfesuchenden beraten und durch ihre oft schweren Lebensabschnitte begleiten. Bis 2009 haben wir jährlich zwischen 250 und 300 Hilfesuchende begleitet. Seither sind es deutlich mehr. Im Jahr 2022 waren es 1400 Ratsuchende. Der Film „Hallo Jule, ich lebe noch“ brachte uns deutlich mehr Anfragen als wir im Jahr 2009 bearbeiten konnten und so kam es das wir an den Deutschen Caritasverband heran getreten sind, in der Hoffnung, dass dieser mit seinen Möglichkeiten weitere Standorte in Deutschland aufbaut – mit unserem Knowhow und unseren Erfahrungen.

Heute finden sich Standorte in Freiburg, Berlin, Hamburg, Dresden, Gelsenkirchen, Paderborn, Dortmund, Biberach a.d.R., Lingen (Emsland), Nürnberg und Münster.
Das jüngste Mitglied der [U25] Familie ist der Standort Münster, dieser wurde durch Mittel der Glücksspirale aufgebaut.
Aus ursprünglich sechs Peerberater*innen in Freiburg wurden mehr als 330 in ganz Deutschland.

„Am liebsten würde ich mich ritzen oder töten, du fragst dich bestimmt, warum tut sie´s nicht endlich. Keine Ahnung. Aber ich werd´s bald tun, Anna“.

Die Filmautoren Heidi und Bernd Umbreit dokumentieren den Mailkontakt von unserer Peerberaterin Jule und ihrer Klientin Anna über viele Monate hinweg. Der Film erzählt in sensiblen Bildern und persönlichen Aussagen aus den Lebens- Geschichten der beiden Mädchen. Von Jules eigenen Erfahrungen und ihrem persönlichen Weg aus der Krise. Von Annas konkretem Plan sich zu töten und von Jules Hoffnung, dass sie sich doch noch für das Leben entscheidet. Und er erzählt von Julian und Alexandra die damit leben müssen, den Freund, die Schwester durch Suizid verloren zu haben.

Die DVD ist zu beziehen auf der Website der Autoren:
www.umbreit-film.de
Ein Hinweis für Lehrerinnen: Der Film wird von der Ethik-Kommission des Landesmedienzentrums empfohlen.

Unser Träger: Der Deutsche Caritasverband

Der Deutsche Caritasverband e.V. ist der zweitgößte deutsche Wohlfahrtverband. Er steht für eine gerechte uns solidarische Gesellschaft ein. Gemeinsam mit dem Arbeitskreis Leben Freiburg e.V. ist er der zentarle Träger des Suizidpräventionsangebots [U25].

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Hier findest du aktuelle Berichterstattung rund um unser Angebot [U25]:

Die [U25] Beratung ist auf elf Standorte deutschalndweit aufgeteilt. An diesen Standorten werden die Peers ausgebildet und betreut. Die Beratung ist bundesweit erreichbar.

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